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Hochzeitsspiele

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Ausgefallende & lustige Spiele zur Hochzeit – Vergnügen für Brautpaar & Gäste

Hochzeitsspiele: Vergnügen für Brautpaar und Gäste - Spiele zur HochzeitDie Aufregung vor dem großen Tag, das Herzklopfen am Altar, die Rührung über die vielen Gratulanten – eine Hochzeit ist nicht nur der schönste Tag im Leben eines verliebten Pärchens, sondern auch mit einer Flut intensiver Gefühle verbunden. Spiele zur Hochzeit sind daher nicht nur ein beliebter Klassiker auf der ausgelassenen Feier, sondern dienen auch dazu, die Anspannung beim Paar in entspanntes Genießen zu verwandeln.

Wenn Sie als Trauzeugen oder Freunde des Paares Anregungen für die humorvolle Ausgestaltung des Festes brauchen, sind Sie hier richtig: Wir haben Ihnen eine ideenreiche Sammlung an Spielen zur Hochzeit zusammengestellt. Ob spannend oder lustig, speziell für Braut und Bräutigam oder für alle Gäste – alle Hochzeitsspiele tragen dazu bei, die Feier einzigartig und unvergesslich zu machen.
 
Pfeil

Kostenlose Hochzeitsspiele von meyluu

 
 

🥄 Hochzeitsspiel: Das lustige Löffelspiel

Eine Hochzeit ist das Fest der großen Gefühle und der berührenden Momente. Auch auf der ausgelassenen Feier nach der romantischen Trauung „berührt“ man sich im wahrsten Sinne des Wortes: beim gemeinsamen Tanzen, bei Umarmungen – oder auch bei humorvollen Hochzeitsspielen.

Gerade zu vorgerückter Stunde oder nach einigen Gläsern Sekt stehen Spiele mit Körperkontakt hoch im Kurs. Sie sorgen sowohl beim Brautpaar als auch bei den Gästen für Vergnügen und sind auch eine gute Gelegenheit, andere Hochzeitsgäste kennenzulernen, die man an diesem Tag vielleicht zum ersten Mal sieht. – Ein witziger Klassiker, der auf Hochzeiten oder Polterabenden schon fast zum Kult geworden ist, ist das lustige Löffelspiel.

 

Was Sie für die Vorbereitung dieses Spiels benötigen:

  • zwei Kochlöffel, möglichst mit einer kleinen Bohrung am oberen Ende des Stils, durch die eine dünne Schnur gezogen werden kann
  • zwei mehrere Meter lange Schnüre (die Länge richtet sich nach der Anzahl der Mitspieler in einem Team), die zu einem Knäuel aufgewickelt sind. Ideal ist eine Paketschnur oder eine stärkere, reißfeste Wollqualität. Eine kleine Trommel (eventuell die der Tanzband) oder einen Gong 
  • die beiden Trauzeugen
  • Moderator

 

Der Spielablauf

Vorbereitung:
Jeder der beiden Trauzeugen stellt aus den Hochzeitsgästen ein Team zusammen.

Achtung:
Hier ist es wichtig, dass in den Teams die Anzahl der Männer und Frauen gleich ist. Der Kochlöffel „wandert“ nämlich durch die Kleidung, was für Frauen mit Kleid oder Rock einfach zu bewerkstelligen ist als für Männer mit Hose.

 

Der „Hinweg“ des Löffels:

Die beiden Teams stellen sich in dichten Reihen nebeneinander auf. Das Einsetzen der Musik ist das Startsignal. Die beiden Trauzeugen lassen den an der Schnur befestigten Kochlöffel von unten nach oben durch die Kleidung der ersten Person gleiten. Ist die Person „aufgefädelt“, bekommt sie den Kochlöffel und tut dasselbe bei ihrem Nebenmann – nur dieses Mal auf dem umgekehrten Weg von oben nach unten.

Sind alle Teammitglieder mit der Löffelschnur verbunden, müssen sie sich aneinandergekettet zur Trommel oder dem Gong bewegen, damit der momentane Löffelinhaber mit dem Löffel das Signal zum Ende von Runde 1 geben kann. Die Mannschaft, die aufgefädelt als erste das Signal auslösen kann, erhält den ersten Punkt.

 

Der Löffeltanz:

An dieser Stelle folgt eine Überraschung für die beiden Teams, die eigentlich nun der Meinung waren, das Spiel sei vorbei. Stattdessen werden sie nun damit überrascht, dass sie – zusammengebunden durch die Schnur – ein spontanes Gruppentänzchen zu einem vorbereiteten Kulthit aufs Parkett legen müssen. Die Zuschauer werden aufgefordert, die Performance ganz genau zu beobachten. Sie dürfen zu gegebener Zeit eine B-Note für den künstlerischen Eindruck vergeben und so maßgeblich mitentscheiden, wer Sieger beim lustigen Löffelspiel wird.

 

Der „Rückweg“ des Löffels:

Auch nach dem Tänzchen ist noch nicht Schluss:
Der Löffel muss den gleichen Weg durch die Kleidung der Mitspieler zurückgehen. Auch hier bekommt das Team, das zuerst den Löffel auf den Gong oder die Trommel klopft, einen Punkt.

 

Die Ernennung der Sieger:

Durch den Löffeltanz in der Mitte des Spiels hat das Publikum immer die Entscheidung.
Wenn die beiden Löffelrunden mit einem 1:1 enden, ist das ohnehin kein Problem.

Sollte eines der beiden Teams nach zwei gewonnenen Löffelrunden bereits mit 2:0 führen, gibt der Moderator kurzerhand bekannt, dass das Zuschauervoting für den kreativsten Löffeltanz mit drei Punkten belohnt wird, sodass das zurückliegende Team immer noch mit 3:2 als Sieger vom Parkett gehen kann. Das Voting der Hochzeitsgäste erfolgt lautstark – wer mehr Applaus bekommt, hat gewonnen!

 

Warum das Spiel so viel Freude macht

Bei den beiden Löffelrunden ist es total lustig mitanzusehen, wie die Mitspieler den anderen einen Löffel durch die Kleidung stecken – vor allem dann, wenn es sich beim Nebenmann nicht um den eigenen Partner handelt. Witzige Situationen entstehen selbstverständlich immer dann, wenn sich der Löffel oder die Schnur in irgendeinem Kleidungsstück verhakt. Auch den gemeinsamen Weg der zusammengebundenen Truppe zur Trommel beziehungsweise dem Gong sturzfrei zu koordinieren, ist eine echte Herausforderung.

Lachtränen gibt es nicht selten für den Löffeltanz. Zum einen, weil sich die Teams durch die Schnur nicht frei im Takt bewegen können. Zum anderen aber auch, weil Frauen mit Röcken und Kleidern darauf aufpassen müssen, dass ihre Textilien auch dann, wenn der Nebenmann die Schnur während des Tanzens nach oben bewegt, noch in annehmbarer Höhe bleiben.

 

Inspirationen für die Preise und Strafen für Sieger beziehungsweise Verlierer

Als Preis für das siegreiche Team bietet sich alles an, was mit dem Thema Löffel in Verbindung steht. Für Gelächter nach dem Auspacken eines großartig dekorierten Päckchens sorgt es zum Beispiel, wenn im Geschenk ein Kochlöffel oder eine Packung Löffelbiskuits zum Vorschein kommt.

 
Zu weiteren witzigen Situationen kommt es, wenn das Brautpaar sich kleine Strafen für die unterlegene Mannschaft ausgedacht hat.

Hier ein paar Anregungen:

  • Den Verlieren wird eine Suppe serviert. Um den Umgang mit dem Löffel zu üben, müssen sie sich gegenseitig füttern.
  • Die servierte Mitternachtssuppe essen alle Hochzeitsgäste mit einem normalen Löffel, die Mitglieder des Verliererteams bekommen dafür einen Kochlöffel.
  • Die unterlegene Mannschaft muss sich damit einverstanden erklären, dass ihr Löffeltanz auf Facebook eingestellt werden darf.
  • Die Verlierer bekommen ein Indianerband für die Stirn, das anstelle der klassischen Feder einen Kochlöffel hat, und müssen den Löffel-Kopfschmuck ab sofort bei jedem Tanz tragen.

 

Mögliche Abwandlungen des Hochzeitsspiels

Für Vergnügen sorgt immer die Teilnahme eines „Prominenten-Teams“, bei dem zum Beispiel der Pfarrer, der Brautvater, der Restaurantbesitzer oder die Hochzeitsplanerin teilnehmen können. Auch eine Musikband, die zu einem spontanen Einsatz bereits ist, kann zusammen mit den Brautjungfern ein Team stellen.

Variationen sind auch bei der Anzahl der Teams möglich – auch die Bildung eines zusätzlichen Kinderteams ist möglich.
 


 

🐎 Hochzeitsspiel: Die bewegte Kutschfahrt

Je nach Land und Region sowie nach dem Geschmack von Brautleuten werden auf einer Hochzeitsfeier ganz unterschiedliche Hochzeitsspiele auf die Tagesordnung gesetzt. Ein Klassiker ist jedoch in vielen Fällen dabei: Es handelt sich dabei um die im wahrsten Sinne des Wortes bewegte Kutschfahrt, bei der nicht nur das Brautpaar, sondern auch einige Hochzeitsgäste eine turbulente Fahrt erleben. Durch die Bewegung, die dieses Spiel charakterisiert, werden nicht nur die Beine der Teilnehmer strapaziert, sondern ganz besonders auch die Lachmuskeln der Zuschauer, die Zeuge eines bühnenreifen Schauspiels werden!

 

Was Sie für die Vorbereitung dieses Spiels benötigen:

  • im Idealfall eine kleine Bühne, ansonsten eine gut abgegrenzte Fläche im Raum, die von allen Zuschauern gut eingesehen werden kann.
    Wichtig: Es muss genügend Platz um die Spielanordnung herum geschaffen werden!
  • neun Stühle, die in Form einer Kutsche angeordnet sind: vier Stühle sind die Räder, zwei Stühle symbolisieren die zwei Plätze in der Kutsche,
    ein Stuhl ist der Sitz des Kutschers, zwei Stühle markieren die Pferde, die das Gefährt ziehen.
  • ein vorbereiteter Spieltext, den der Moderator vorliest (Textbeispiel weiter unten!)
  • das Brautpaar und sieben Hochzeitsgäste
  • ein Moderator
  • eine Videokamera zur Aufzeichnung der kultigen Kutschfahrt

 

Der Spielablauf

 

Die Vorbereitung:

Braut und Bräutigam müssen in der Kutsche Platz nehmen und bekommen den Titel von Königin und König. Vier Gäste spielen die Räder, zwei die Pferde und einer den Kutscher.

 

Der Spielablauf:

Der Moderator liest nun eine humorvolle Geschichte über eine skurrile Kutschfahrt vor.
Im Text kommen wiederholt die Wörter „Königin„, „König„, „Räder„, „Pferde“ und „Kutscher“ vor.

Bei jeder Nennung müssen die betroffenen Personen aufstehen, möglichst zügig einmal um ihren Stuhl herumgehen und sich wieder setzen.

 
Wichtig:
Der Moderator sollte das Lesen des Textes und das Spiel insgesamt unbedingt vorher ein paar Mal mit seiner Familie oder Freunden geübt haben. Nur so bekommt er das Gefühl für das richtige Tempo und Timing (Pausen!) beim Lesen, was das Spiel für Beteiligte und Publikum so lustig macht.

 

Der Text:

Vor langer Zeit und in einem fernen Land lebten einmal eine bezaubernde Königin und ein gut aussehender König – ein König, der sehr beliebt in seinem Reich war. Immer, wenn der König und die Königin ihren treuen Kutscher baten, mit der Kutsche eine kleine Fahrt vom Schloss durch das Reich zu machen, winkten die Untertanen vor allem der reizenden Königin und den wunderschönen Pferden zu.

Die Pferde liebten ihren Kutscher. Er war nicht irgendein Kutscher, sondern ein begnadeter Kutscher. Ein Kutscher, der für seine Pferde immer ein paar Leckerli in der Tasche unter den beiden hinteren Rädern hatte.

Eines Tages – die Königin hatte (unbemerkt vom König) dem Kutscher einmal wieder einen strahlenden Blick zugeworfen – ruckelte die Kutsche an ihren Rädern und die Pferde scheuten. „Mein König, mein König – lieber König!“, rief der Kutscher besorgt aus. Ich glaube, das rechte vordere Rad ist gebrochen.“ Der König, er war ein sehr fürsorglicher König, überzeugte sich erst davon, dass mit der Königin, dem Kutscher und den Pferden alles in Ordnung war. Gerade Pferde sind ja anfällig für Verletzungen. Doch den Pferden ging es ausgezeichnet.

„Kutscher, Kutscher – da bist du vielleicht zu schnell gefahren“, mahnte der König. Der Kutscher senkte die Augen vor dem eindringlichen Blick der Königin und stieg von der Kutsche, um das rechte Vorderrad zu inspizieren. Alles in Ordnung – genauso wie am linken Vorderrad. „Sieh doch gleich einmal nach den beiden Hinterrädern“, bat der König den Kutscher. Am linken Hinterrad fand der Kutscher tatsächlich etwas: Ein Stück Schal der Kleidung der Königin hatte sich im linken Hinterrad verfangen. Die umsichtigen Pferde hatten von alleine angehalten, um ihren König und die Königin zu schützen. Was für großartige Pferde, dachte der Kutscher bei sich.

Mit leicht erröteten Wangen gab der Kutscher der Königin ihren Schal zurück. Dann wendete der Kutscher die Pferde, um den König und die Königin sicher nach Hause ins malerische Schloss zu bringen. „Oh, Kutscher, mein Kutscher, wie sicher du und deine Pferde uns zurückgebracht haben, hauchte die dankbare Königin unter den eifersüchtigen Blicken des Königs dem Kutscher ins Ohr. Dieser beeilte sich, die Pferde zu füttern und nach dem Füttern der Pferde vom linken Vorderrad bis zum rechten Hinterrad noch einmal alle Räder genau zu überprüfen.

Was für ein aufregender Tag für die Königin und den König, den Kutscher, die Pferde und die Kutsche mit ihren Rädern, die nun wieder an ihrem Platz vor dem Schloss des Königs und der Königin stand. Und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute!

 

Warum das Spiel so viel Freude macht

Für die Kutschenbesatzung ist es total lustig, gebannt der Geschichte zuzuhören, weil sie ja immer auf dem Sprung sein muss. Zudem kommt es häufig vor, dass mehrere Teilnehmer gleichzeitig um ihren Stuhl laufen müssen oder ein Mitspieler gleich mehrere Male hintereinander.

Das Publikum hat einen Heidenspaß am heillosen Durcheinander rund um die Kutsche – und vor allem daran, dass immer wieder ein Mitspieler seinen Einsatz nicht merkt und erst dann wie von der Tarantel gesprochen aufspringt, wenn er vom Moderator, seinen Mitspielern oder dem Publikum darauf aufmerksam gemacht wird.

 

Mögliche Abwandlungen des Hochzeitsspiels:

In die lustige Kutschfahrt können durchaus auch die Gäste miteinbezogen werden. So kann eine Saalhälfte gebeten werden, mit entsprechenden Geräuschen einen in die Story eingebauten Wind zu simulieren, die andere Hälfte, den Applaus der begeisterten Untertanen bei der Fahrt durchs Dorf darzustellen.

Auch ist es möglich, Mitspieler, die ihren Einsatz verpassen, zu bestrafen – zum Beispiel mit einem Schnaps, der auf einen Zug in die Kehle gekippt werden muss.

 


 

👰 Hochzeitsspiel: Die Brautentführung

Die Entführung der Braut durch einige Hochzeitsgäste gehört zu den spielerischen Bräuchen mit der größten Tradition. Eine Tradition, die allerdings auf einen heute unvorstellbaren Brauch im Mittelalter zurückgeht, als der Adel oder hohe Geistliche das „Recht der ersten Nacht“ mit der Braut hatte. Heute sind die Sitten glücklicherweise jedoch anders.

Dennoch ist die Brautentführung ein beliebter Klassiker auf einer Hochzeitsfeier und steht symbolisch für die „Entführung“ der Braut aus dem Haus der Eltern in das Leben mit dem frischgebackenen Ehemann. – Ein humorvolles Hochzeitsspiel, das spannend und witzig zugleich ist und auch nach dem Fest häufig für viel Gesprächsstoff sorgt.

 

Was Sie für die Vorbereitung dieses Spiels benötigen:

  • die Entführer, die aus dem engeren persönlichen Umfeld des Brautpaares stammen sollten
  • ein „Fluchtauto
  • eventuelle Reservierungen in Lokalen, in die die Braut entführt werden soll
  • ein Smartphone
  • einen Besen
  • einen Schleier und etwas Gardinenstoff oder ein altes weißes Kleid
  • eine Paketschnur
  • leere Sektflaschen
  • eine Kamera (eventuell auch eine Leinwand und einen PC) und einen Fotoapparat zum Festhalten der Entführung für die übrigen Hochzeitsgäste und für das Hochzeitsalbum

 
Wichtig 1:
Um Unstimmigkeiten während der Hochzeitsfeier zu vermeiden, empfiehlt es sich, wenn sich enge Vertraute des Paares im Vorfeld der Hochzeit erkundigen, ob eine Brautentführung grundsätzlich in Ordnung ist.

 
Wichtig 2:
Damit es der zurückgebliebenen Hochzeitsgesellschaft nicht langweilig wird, sollten die Gäste in der Zwischenzeit bei Laune gehalten werden. Das kann mit einem Snack oder der Unterhaltung durch eine Live-Band geschehen. Wenn es die technischen Möglichkeiten erlauben, trägt es natürlich sehr zur Erheiterung im Saal bei, wenn über PC und eine Leinwand immer wieder Bilder oder Filme über den aktuellen Stand der Brautentführung und -suche zu sehen sind.

 

Der Spielablauf

 

Die Entführung:

Die Brautentführung erfolgt in einem Moment, in dem der Bräutigam gerade beschäftigt oder durch ein Mitglied des Entführungsteams abgelenkt wird. Mit der Braut geht es dann in ein Restaurant oder eine Kneipe, die am besten nicht allzu weit entfernt sein sollte und zu den Stammlokalen des Brautpaares und seiner Freunde gehört.

 

Das Entdecken der Brautentführung:

Natürlich würde der Bräutigam ohnehin rasch selbst bemerken, dass seine frisch Angetraute wie vom Erdboden verschwunden zu sein scheint. Reizvoller – und lustiger für die Entführer und die Hochzeitsgäste – ist es jedoch, die Entführung auf witzige Weise öffentlich zu machen. Das kann beispielsweise dadurch geschehen, indem am Eingang zum Festsaal plötzlich ein Besen lehnt, der mit einem Kleid oder einem Stückchen Gardine und einem Schleier als „Ersatzbraut“ verkleidet wurde.

In Zeiten mobiler Kommunikation kann man natürlich auch eine MMS der entführten Braut schicken oder die Brautentführung gleich über Facebook bekannt machen. Hier muss man natürlich dafür sorgen, dass der Bräutigam, falls er sein Smartphone nicht griffbereit hat, über das Ereignis informiert wird.

 

Die Brautsuche:

Mithilfe einiger Freunde macht sich der Bräutigam sofort auf die Suche nach seinem Herzblatt, um sie aus den Fängen der Entführer zu befreien. Eile ist angesagt – aber nicht nur, weil der Bräutigam seine Süße schnellstmöglich wieder in die Arme schließen will. Es ist auch guter Brauch, dass er die Zeche der Entführer in den Lokalen bezahlen muss.

Ob die Brautentführung nur in eines oder mehrere Lokale geht, muss man individuell entscheiden. Generell sollte man die Hochzeitsgesellschaft aber nicht allzu lange alleine lassen. Mit MMS, die dem Bräutigam einen Hinweis auf das jeweilige Lokal verraten, erreicht man, dass sich die Entführung nicht so sehr in die Länge zieht.

 

Die Auslösung der Braut:

Nachdem der Bräutigam seine Braut aufgespürt hat, muss er sie aus den Händen der Entführer auslösen. In der Regel muss er dazu die Rechnung aller Getränke bezahlen, die die Entführer und seine Braut gebechert haben. Oft muss der frischgebackene Ehemann aber auch ein Ständchen singen oder nach zähen Verhandlungen mit den Entführern versprechen, deren Autos zu waschen oder den Rasen zu mähen.

 

Warum das Spiel so viel Freude macht

Zunächst ist es die Spannung, ob es gelingt, die Braut unbemerkt zu entführen, die das Spiel so beliebt macht. Auch die Reaktionen des Bräutigams – das Entdecken der Entführung und die Suche nach seiner Angetrauten – tragen zur Erheiterung bei. Im Lokal der Entführer ist es lustig, wenn der Bräutigam wirklich alle Hebel in Bewegung setzen muss, um seine Frau wiederzubekommen.

Auch nach der Rückkehr zur Hochzeitsgesellschaft gibt noch etwas zu lachen: Damit auch die auf der Feier verbliebenen Gäste etwas von der Entführung haben, muss der arme Bräutigam noch einmal herhalten: Er wird mit an einer Paketschnur befestigten ausgetrunkenen Sektflaschen behängt und muss mit seiner „Ersatzfrau“ – dem Besen mit dem Schleier – einen Hochzeitswalzer aufs Parkett legen. Er darf erst aufhören, wenn ihn die Braut erlöst.

 

Inspirationen für die Auslösung der Braut durch den Bräutigam:

  • Zahlen der Lokalrechnung der Entführer
  • Interpretieren eines Songs mitten im Lokal – auch vor den fremden Gästen
  • Angebote an die Entführer für die Freilassung der Frau (Einladung zum selbst gekochten Essen, Ausrichtung eines Pokerabends, Autowaschen)
  • Überreden der Braut, doch wieder mitzukommen (Übernahme des Abwaschs für die nächsten drei Monate, Verfassen einer Liebeserklärung auf einem Bierdeckel, Striptease)
  • Sammeln bei den (fremden) Lokalgästen, um das Lösegeld für die entführte Braut bezahlen zu können

 

Mögliche Abwandlung des Hochzeitsspiels

Natürlich darf der traditionelle Brauch auch insofern abgewandelt werden, dass beim Hochzeitsspiel der Bräutigam – zum Beispiel durch die Freundinnen der Braut – entführt wird. Besonders lustig kann das werden, wenn die Braut von dieser Variante nichts geahnt hat. Sicher werden sich ein paar „starke Kerle“ aus der Hochzeitsgesellschaft zur Verfügung stellen und ihr helfen, den entführten Ehemann aus der Hand der abtrünnigen Freundinnen zu befreien.

 


 

👀 Hochzeitsspiel: Erkennst du mich?

Viele Paare – egal sie gerade erst getraut worden sind oder schon Jahrzehnte miteinander verheiratet sind, rühmen sich, den anderen blind erkennen zu können. Den Spruch „ihre/seine Stimme würde ich unter Tausenden erkennen“ glauben wir ja noch. Doch wie ist es mit bestimmten Körperteilen oder der Art, den anderen anzufassen? – „Erkennst du mich?“ ist ein humorvolles Hochzeitsspiel, dass sowohl den Teilnehmern als auch den Zuschauern Vergnügen bereitet und mit ein paar gekonnten Tricks der Organisatoren für jede Menge Gelächter im Publikum sorgen wird.

 

Was Sie für die Vorbereitung dieses Spiels benötigen:

  • eine Bühne oder gut einsehbare Fläche, damit alle etwas sehen
  • fünf Stühle
  • fünf große rote Herzen aus Pappe mit Nummern von 1 bis 5
  • ein Tuch oder breites Band zum Verbinden der Augen
  • einen knallroten Lippenstift
  • zwei Kochlöffel
  • pro Spiel fünf Freiwillige aus dem Publikum
  • Moderator
  • Kamera zum Filmen des Spiels

 

Der Spielablauf

 

Der Einstieg:

Der Moderator erklärt dem Brautpaar, dass es bei diesem Spiel darum gehen wird zu überprüfen, ob die beiden vor der Hochzeit den Körper des anderen auch gründlich genug kennengelernt haben, um ihn unter anderen zu erkennen. In drei Runden gibt es für das Erkennen des Partners jeweils einen Punkt.

Wer verliert, muss dem frisch angetrauten Ehepartner einen Dienst erweisen, der schon im Vorfeld des Spiels festgelegt wird. Der Moderator und die Trauzeugen, die das Paar gut kennen, passen auf, dass es sich dabei um einen Einsatz handelt, der für Braut beziehungsweise Bräutigam schon eine gewisse Überwindung bedeutet, wie zum Beispiel das morgendliche Freikratzen des Autos im Winter durch einen Langschläfer.

 

Runde 1:

Der Braut werden die Augen verbunden. Der Moderator prüft noch einmal nach, ob sie auch wirklich nichts sehen kann, und ruft danach die fünf Kandidaten – den Bräutigam und vier weitere Hochzeitsgäste – auf die Bühne. Nun bekommt die Braut in jede Hand einen Kochlöffel gesteckt – sie muss die fünf Kandidaten, die mit ihren Nummernherzen vor ihr stehen, mit Kochlöffeln betasten, um auf diese Weise herauszufinden, wer ihr Angetrauter ist.

Für jeden Kandidaten hat sie eine bestimmte Zeit, die vom Moderator überwacht wird. Wenn sich die Braut entschieden hat und eine Zahl nennt, darf sie die Binde abnehmen, um zu sehen, ob sie richtig lag und wen sie sonst noch alles mit den Kochlöffeln abgetastet hat. Nun wird gewechselt.

 

Runde 2:

In der zweiten Runde gibt es echten Körperkontakt: Die Bräutigam setzt sich mit verbundenen Augen und einem bloßen Unterarm (ein Brauthandschuh muss ausgezogen, ein langärmeliges Brautkleid zurückgeschoben werden) auf einen Stuhl. Jeder der fünf Kandidaten setzt sich ihr für eine bestimmte Zeit gegenüber und streichelt ihre Hand und den Unterarm. An seinem Gefühl und der Streicheltechnik soll die Braut ihren Mann erkennen. Nach dem Durchgang nennt die Braut wieder die Nummer, die sie für ihren Mann hält. Anschließend erfolgt wieder der Wechsel – der Bräutigam muss raten!

 

Runde 3:

In diese Runde werden zwei kleine Scherze eingebaut, um den Spaß für das Publikum zu erhöhen. Bevor die Braut das Tuch für die Augen umgelegt bekommt, sieht sie fünf Stühle (die in relativ weitem Anstand zueinander stehen). Ihre Aufgabe in diesem Spieldurchgang ist es, ihren Mann durch Abtasten der Waden zu erkennen.

Was sie nicht ahnt: Es kommen nur zwei Männer barfuß auf die Bühne.

Während ihr Ehemann seinen festen Platz auf einem Stuhl behält, schleicht der andere von Stuhl zu Stuhl mit, während die „blinde“ Braut zum nächsten geführt wird. So betastet die Braut einmal die Waden ihres Mannes und gleich vier Mal die Waden eines anderen.

Auch für den Bräutigam wird in der letzten Runde ein Scherz vorbereitet: Er nimmt auf einem Stuhl Platz und soll seine Frau unter denen erkennen, die ihm ein liebevolles Küsschen auf die Wange oder die Stirn geben. Was er nicht ahnt: Alle Kandidatinnen haben dick einen roten Lippenstift aufgetragen, was zu einer kleinen „Kriegsbemalung“ im Gesicht des Bräutigams führt. Wann er dies bemerkt, hängt vom Zufall oder einem Tipp von seiner Liebsten oder einem Trauzeugen ab.

 

Warum das Spiel so viel Freude macht:

Für die Zuschauer ist es lustig mitanzusehen, wie ein Partner trotz aller Liebe und gemeinsam verbrachter Jahre seinen Schatz auf Anhieb vielleicht nicht erkennt. Beim Betasten des ganzen Körpers mit den Kochlöffeln kann man zudem auch einmal in heikle Regionen kommen, was besonders witzig ist, wenn es sich nicht um den Partner handelt. Für Gelächter sorgt es auch, wenn sich unter den Kandidaten das falsche Geschlecht eingeschlichen hat – also zum Beispiel, wenn in der Kussrunde der Bräutigam auch von einem Mann mit Lippenstift geküsst wird oder wenn die Braut mit den Kochlöffeln einen weiblichen Körper betastet.

Mit der liebenswerten Art und Weise, das Brautpaar in der letzten Runde ein bisschen auf den Arm zu nehmen, kann die Stimmung im Saal zusätzlich gesteigert werden. Das Gelächter der Hochzeitsgäste wirkt sich natürlich auch auf das Brautpaar aus, das durch die verbundenen Augen gar nicht einschätzen kann, was es denn plötzlich so zu lachen gibt.

 

Inspirationen für den Einsatz des unterlegenen Ehepartners:

Die „Strafe“ richtet sich natürlich besonders nach den Dingen, die einer der beiden Brautleute überhaupt nicht gerne macht. Lustig wird es immer, wenn der Vorschlag für die Bestrafung vom grinsenden Ehepartner kommt.

 

Ein paar Beispiele:

  • ein Morgenmuffel muss eine Woche lang das Frühstück machen
  • Einsatz als Chauffeur/in beim Mädels- oder Männerabend, damit das Herzblatt mit den Freunden / Freundinnen tüchtig einen heben kann
  • Männer müssen mit ins Kino, um einen Liebesfilm anzusehen, Frauen mit ins Fußballstadion oder zum Eishockey

 

Mögliche Abwandlung des Hochzeitsspiels:

Um zu beweisen, dass man sich nach vielen Jahren besonders gut kennt, dürfen auch die Eltern von Braut und Bräutigam die einzelnen Tests absolvieren!
 


 

🎁 Hochzeitsspiel: Geschenke angeln

Kennen Sie die klassischen Situationen, in denen Mann und Frau ein bisschen aneinandergeraten, weil einer die Marschrichtung vorgeben und der andere den Anweisungen folgen muss? Die typische Situationskomik, die beim gemeinsamen Aufbauen eines Regals entsteht oder immer dann, wenn in einer fremden Stadt der Beifahrer mit der Straßenkarte auf den Knien die Richtung vorgeben muss, sind sogar in Kino und Fernsehen beliebte Klassiker.

Beim Hochzeitsspiel „Geschenke angeln“ ist die belustigte Hochzeitsgesellschaft sogar live am Ort des Geschehens: Häufig unter großem Gelächter verfolgen die Gäste, wie der Bräutigam oder die Braut mit verbundenen Augen nach Geschenken angeln muss und vom frisch angetrauten Ehepartner in die richtige Richtung dirigiert wird.

 

Was Sie für die Vorbereitung dieses Spiels benötigen:

  • eine abgegrenzte Fläche im Saal, am besten eine Bühne, damit alle das Brautpaar gut im Blickfeld haben
  • ein kleines Wasserbecken, zum Beispiel ein aufblasbares Schwimmbecken aus Plastik für Kinder
  • ausgewaschene Schälchen von Margarine oder Quark, die mit einem Strohhalm als Mast und einer bunten Serviette als Segel zu einem lustigen Boot verziert werden
  • eine provisorische Angel – gebastelt aus einem beliebigen Stab und einem stabilen Faden mit einem Magneten am unteren Ende
  • pro Boot ein Nagel oder ein anderes Eisenteil, das das Angeln des Bootes mit dem Magneten ermöglicht
  • Blöcke und Kugelschreiber für die Geschenkgutscheine von Festgästen oder nicht anwesenden Gratulanten
  • kleine verschließbare Gefriertütchen zum Schutz des Gutscheine vor Wasser, falls die Plastikboote kentern
  • Tuch, um der Braut (oder dem Bräutigam) die Augen zu verbinden
  • Stoppuhr mit Alarmsignal oder ein Wecker
  • Moderator

 

Der Spielablauf

 

Teil I:

In einem günstigen Moment – zum Beispiel während der Zeit, in der das Brautpaar mit dem Fotografen die Hochzeitsaufnahmen macht – wenden sich die Organisatoren des Spiels an die Festgäste mit der Bitte um ein kleines Geschenk an die frisch Vermählten, das den Schenkenden ein kleines Opfer abverlangt.

Das kann zum Beispiel ein Gutschein dafür sein, das Brautpaar nach der Rückkehr aus den Flitterwochen mit einem Vier-Gänge-Menü zu bekochen oder die Zusage, an einem freien Samstag im Trikot des Lieblingsfußballclubs des Paares deren Auto zu putzen. Alle Versprechungen werden in je ein kleines Tütchen gepackt und in die einzelnen Boote platziert.

Tipp:
Auch Freunde, Kollegen, Nachbarn oder andere Bekannte des Paares, die nicht Festgäste sind, können im Vorfeld gefragt werden, ob sie eine witzige Idee für einen kleinen Gefallen beisteuern möchten.

 

Teil II:

Braut und Bräutigam erfahren angesichts des Beckens mit den Booten von den Gutscheinen und Versprechungen, die gemütlich auf dem Wasser vor sich hinschaukeln. Sie haben nun fünf Minuten Zeit, so viele wie möglich davon zu angeln.

Doch es gibt eine Einschränkung:
Die Braut muss mit verbundenen Augen angeln und der Bräutigam muss ihr den richtigen Weg zu den Booten erklären. – Wollen wir doch einmal sehen, wie gut die Kommunikation zwischen den frisch verheirateten Eheleuten klappt!

 

Warum das Spiel so viel Freude macht

Das Angeln mit verbundenen Augen stellt hohe Anforderungen an die Koordination der Braut. Zum Vergnügen der Gäste, die ja immer „befürchten“ müssen, dass ihr eigenes Hochzeitsversprechen bald vom Magneten angezogen werden könnte, angelt die Braut in aller Regel erst einmal weit an den kleinen Plastikschiffen vorbei.

Für brüllendes Gelächter sorgen meist die Anfeuerungen des Ehemanns, die seine Angetraute nicht nach seinen Wünschen umsetzt. Ständig wird der Magnet zu weit links oder rechts, hoch oben in der Luft oder im Wasser baumeln – und häufig sogar nicht einmal über dem Planschbecken selbst.

Je mehr die Gäste ins Lachen geraten, werden sie auch die Braut anstecken, die sich kaum mehr auf die Anweisungen ihres Herzblatts konzentrieren kann. Mit lustigen Kommentaren des Moderators („Hoffen wir einmal, dass ihr zwei in anderen Dingen besser harmoniert!“) kann die Stimmung zusätzlich angefacht werden. Für jedes erfolgreich geangelte Boot gibt es selbstverständlich donnernden Applaus der Hochzeitsgesellschaft!

 

Inspirationen für die Versprechungen der Hochzeitsgäste

Vom Kochen über Haushaltsdienste bis zum Babysitterservice für Paare, die bereits ein Kind haben, ist die Palette der Möglichkeiten für die Gutscheine groß. Besonders lustig wird es aber immer dann, wenn man weiß, dass sich Gäste für die Einlösung ihres Geschenkes wirklich überwinden müssen – zum Beispiel dann, wenn sich ein Kochmuffel anbietet, dem Paar ein Gericht nach deren Wahl zu zaubern.

  • Betreuung von Kind und Hund des Paares, um den beiden ein paar freie Stunden zu schenken
  • alle Arten von Haushaltsdiensten wie das Bügeln von fünf Körben Wäsche, das Waschen der Autos oder das Mähen des Rasens
  • Zubereitung von Menüs inklusive Abspülen, Backen von Kuchen und Torten nach Geschmack des Paares, Ausrichten eines Frühstücksbuffets
  • von den Gästen selbst durchgeführte Wellness-Behandlungen von der Massage über die Gesichtsmaske bis zum Lackieren der Nägel

 

Mögliche Abwandlungen des Hochzeitsspiels

Natürlich hat es für die Hochzeitsgesellschaft auch einen ganz besonderen Reiz, den Bräutigam angeln zu lassen. Zum einen ist es lustig, wenn die Braut „die Hosen an hat“ und ihrem Liebsten klare Befehle gibt. Zum anderen sorgt es häufig für Gelächter, wenn ein Mann, der besonders siegessicher in die vermeintlich kinderleichte Aufgabe geht, seine Probleme mit dem blinden Angeln hat.

Eine besonders rührende Abwandlung ist es, wenn das Spiel vorher für alle angekündigt war, aber vom Bräutigam genutzt wird, um seiner Liebsten ein ganz persönliches Hochzeitsgeschenk zu machen. In diesem Fall werden, nachdem der Braut die Augen verbunden wurden, die kleinen Plastikschiffchen leise herausgenommen und durch ein einzelnes, größeres Boot mit romantischen Herzen ersetzt.

Nachdem die nicht sehende Braut zum Vergnügen der Zuschauer eine Weile in die falsche Richtung gelenkt wird, führt der Moderator den Magneten ihrer Angel an das Geschenkboot ihres Mannes. Im Inneren versteckt sich eine ganz persönliche Liebeserklärung mit einem tollen Geschenk wie einem Wochenende in Paris oder einem schicken Fahrrad.
 


 

👨 Hochzeitsspiel: Männer zur Morgenstunde

Es ist in Film und Fernsehen dasselbe wie im Alltag: Typisch für den menschlichen Humor ist es, dass wir besonders gerne über andere lachen. Zahlreiche Gesellschaftsspiele nutzen das – und auch die charakteristischen Spiele rund um eine vergnügte Hochzeitsfeier machen davor nicht halt.

Ein beliebtes Spiel hat sogar den Bräutigam als Ziel: Bei „Männer zur Morgenstunde“ wird der frischgebackene Ehemann von seiner Liebsten sowohl kulinarisch als auch kosmetisch umsorgt – allerdings ohne dass die Braut ihren Mann zu Gesicht bekommt. Ein Heidenspaß für die Hochzeitsgäste!

 

Was Sie für die Vorbereitung dieses Spiels benötigen:

  • eine Bühne oder eine gut abgegrenzte Fläche im Raum, von der aus die Zuschauer das Spektakel gut beobachten können
  • Betttuch, auf dem der Körper eines Mannes (alternativ eines Babys) im gestreiften Schlafanzug abgebildet ist. Das Laken hat eine Öffnung für den Kopf und je zwei Löcher an den Stellen, an denen sich die Arme und Beine der aufgemalten Figur befinden müssen. Im Idealfall ist das Betttuch mit einigen Wäscheklammern an einer durch den Raum gespannten Schnur befestigt, es kann aber auch von Helfern gehalten werden.
  • kleiner Tisch
  • ein Paar Pantoffeln
  • Utensilien zur Körperpflege (Duschhaube, zum Beispiel Zahnbürste und -pasta, Schüssel mit warmem Wasser, Waschgel und Waschlappen, Handtuch, Rasierschaum und Einwegrasierer (wichtig: für das Spiel bitte die Klinge entfernen!), Gesichtscreme, Vaseline usw.)
  • Frühstückssachen (Tasse mit warmer Milch, Packung Kakaopulver, Croissant, Nutella, Schale, Packung Müsli, Packung Milch, Löffel, Kosmetiktuch)
  • zwei Helfer
  • Moderator mit vorbereitetem Spieltext
  • Videokamera für die Aufzeichnung des Spiels

 

Der Spielablauf

 

Die Vorbereitung:

Der Bräutigam stellt sich hinter das bemalte Laken. Er steckt seinen Kopf durch die obere Öffnung. Zum Schutz der Hochzeitsfrisur wird ihm eine möglichst altmodisch wirkende Duschhaube aufgesetzt. Mit den Armen (die optisch dann zu seinen Beinen werden) greift er durch die unteren kleinen Öffnungen, schlüpft in die Pantoffeln und stützt sich auf dem Tisch vor dem Bettlaken auf.

Die Braut steht ebenfalls hinter dem Laken. Dicht an den Rücken ihres Herzblatts geschmiegt steckt sie ihre Arme (die dann optisch zu den Armen ihres Mannes werden) durch die oberen Armöffnungen der Figur auf dem Laken.

 

Der Spielablauf:

Der Moderator wird einleitend anführen, dass die frisch angetraute Ehefrau ja ab sofort für das Wohl ihres Mannes zuständig ist und dass man mit diesem Spiel nachprüfen könne, ob sie dazu auch in der Lage ist.

Der Moderator verliest nun einen vorbereiteten Text, der die Hochzeitsgesellschaft darüber informiert, wie sich echte Männer am Morgen auf einen erfolgreichen Arbeitstag vorbereiten. Das beginnt bei einem ausgiebigen Frühstück, das auf den anstrengenden Business-Tag vorbereitet, und geht bis zur umfassenden Gesichts- und Mundpflege des modernen Mannes.

Parallel zum verlesenen Text muss die Braut, die in dem Spiel dem Bräutigam ja ihre Arme leiht, das Füttern und Pflegen ihres Angetrauten übernehmen. Schwierig ist nur, das sie ohne jede Sichtkontrolle hantieren muss: Alles, was die Braut an Kosmetikartikeln oder Lebensmitteln braucht, wird ihr von den beiden Helfern, die rechts und links am Tisch bereitstehen, zwar immer gereicht. Wie sie die Lebensmittel und Pflegeprodukte zubereitet und ohne optische Kontrolle ins Gesicht des Bräutigams bekommt, muss sie allerdings selbst irgendwie bewerkstelligen.

Um unangenehme Unfälle – zum Beispiel die Zahnbürste im Auge des Bräutigams – zu vermeiden, passen die beiden Helfer genau auf und stoppen bei Bedarf die Bewegungen der nicht sehenden Braut, indem sie ihr in den Arm greifen.

 

Warum das Spiel so viel Freude macht

In erster Linie ist es natürlich ein Riesenspaß für alle Beteiligten vor dem Bettlaken sowie die ganze Hochzeitsgesellschaft, wenn die Braut aufgrund ihres blinden Handels dem Bräutigam allerhand Dinge im Gesicht verteilt, die nicht an die entsprechende Stelle gehören. So landet beispielsweise das Nutella auf dem Croissant nicht im Mund des Angetrauten, sondern oft auf seiner Nase und anstelle der Zähne werden zum Vergnügen der Gäste die Wangen des armen Kerls mit der Zahnpasta geschrubbt.

Auch für den Bräutigam gibt es – trotz der Tatsache, dass er vermutlich im ganzen Gesicht bekleckert wird, etwas zum Schmunzeln: Im Gegensatz zu seiner hinter ihm stehenden Frau sieht er durch das Loch im Laken, durch das er seinen Kopf stecken muss, ja ganz genau, welches Durcheinander seine Frau auf dem Tisch und letztendlich auch in seinem Gesicht anrichtet.

Lustig ist „Männer zur Morgenstunde“ aber auch für die Braut: Auch wenn sie mit ihren Aufgaben ohne Sichtkontrolle überfordert ist und nicht weiß, was sie vor dem Laken alles anstellt, ahnt sie jedoch sowohl durch das Gelächter der Zuschauer als auch die Kommentare ihres an sie gepressten Mannes genau, dass wohl so einiges beim Füttern oder Pflegen schiefgelaufen ist.

Tipp:
Weil Braut und Bräutigam die einzigen sind, die von dem Szenario keinen visuellen Eindruck haben, sollte das Spiel unbedingt mit einer Videokamera aufgezeichnet werden. Oft ist es lustig, das Video zu vorgerückter Stunde zu zeigen. Natürlich eignen sich die Filmaufnahmen auch toll für die Feiern von Silberhochzeiten oder ähnlichen Jubiläen.

 

Inspirationen für die Aufgaben der Braut:

  • Anrühren eines Kakaos mit Milch und Pulver und Versorgung des Mannes
  • Bestreichen eines Croissants mit Nutella und Füttern
  • Zubereiten eines Müslis mit Milch und Füttern
  • Rasieren mit Schaum und Einwegrasierer (ohne Klinge!), Abnehmen des Schaums mit Kosmetiktuch
  • Zahnpasta auf Zahnbürste drücken und dem Angetrauten die Schneidezähne putzen
  • Waschen des Gesichts mit Wasser und Waschgel, Abtrocknen mit Handtuch
  • Pflege von Gesicht und Lippen mit Creme und Vaseline

 

Mögliche Abwandlung des Hochzeitsspiels

Wenn der Bräutigam (und auch die Braut) nicht Protagonisten dieses Spiels sein möchten, eventuell weil sie verschmutzte Kleidung oder Haare befürchten, können auch die Eltern des Brautpaares der Hochzeitsgesellschaft zeigen, wie „perfekte“ Harmonie aussieht.

 


 

🪑 Hochzeitsspiel: Reise nach Jerusalem – einmal ganz anders!

Die meisten von uns kennen die klassische Reise nach Jerusalem bereits aus dem Kindergarten oder von Geburtstagen im Kreis der Familie oder von Freunden: Zur Musik laufen oder tanzen die Teilnehmer um Stühle, deren Anzahl einer weniger ist als die aktuelle Mitspielerzahl.

Speziell für Hochzeiten wurde der Klassiker schon seit einigen Jahren auf humorvolle Art und Weise abgewandelt und trifft nun ganz besonders den Humor erwachsener Hochzeitsgäste zu vorgerückter Stunde – eine Reise nach Jerusalem mit hohem Spaßfaktor!

 

Was Sie für die Vorbereitung dieses Spiels benötigen:

  • eine abgegrenzte Fläche beziehungsweise Bühne, damit die Hochzeitsgäste alles gut verfolgen können
  • zwölf im Kreis mit der Lehne zur Mitte angeordnete Stühle (grundsätzlich in der Anzahl einer weniger als die Zahl der Teilnehmer)
  • 13 Teilnehmer
  • Musik – entweder von einer Live-Band oder vom DJ
  • Helfer zum Zurechtrücken der Stühle und Entfernen eines Stuhles nach jeder Runde
  • Moderator
  • Liste von zu besorgenden Gegenständen
  • Liste von Strafen bei vorzeitigem Ausscheiden aus der Reise
  • Sektkübel mit vorbereiteten Losen
  • Kamera zum Aufzeichnen des Spiels

 

Der Spielablauf

 

Die Vorbereitung:

Die zwölf Stühle werden auf der Spielfläche angeordnet und der Moderator bittet um freiwillige Teilnehmer an der Reise nach Jerusalem. In vielen Fällen rekrutieren sich die Mitspieler hier tatsächlich selbst, das es sich dem ersten Anschein nach um ein bekanntes Spiel handelt, das keine großen „Gefahren“ in Form von kleinen Peinlichkeiten bergen sollte, wie es bei unbekannten Hochzeitsspielen ja durchaus der Fall sein kann.

Erst wenn die 13 Teilnehmer gefunden sind, eröffnet ihnen der Moderator zum Vergnügen der Hochzeitsgäste, dass die Regeln für diese Jerusalem-Reise ein bisschen anders sind, als man sie gewöhnlich kennt.

 

Die Spielregeln:

Im Gegensatz zur klassischen Reise nach Jerusalem versuchen die Teilnehmer nicht, einen freien Platz zu erwischen, wenn die Musik aufhört. Vielmehr geht es darum, einen bestimmten Gegenstand aus dem Publikum zu besorgen. Wer das Gewünschte ergattert hat, darf damit zu den Stühlen zurücklaufen und, wenn er schnell genug war, einen freien Platz besetzen.

Achtung:
Der geforderte Gegenstand darf nicht aus dem Besitz des Partners oder der Partnerin des jeweiligen Teilnehmers stammen!

Wer in den einzelnen Runden zuletzt bei den Stühlen ankommt und keinen freien Platz mehr findet, scheidet aus dem Spiel aus (und für die nächste Runde wird ein Stuhl weggestellt). Der ausgeschiedene Mitspieler kann sich nicht jedoch nicht – wie bei der klassischen Jerusalemreise – einfach wieder an seinen Platz begeben, sondern muss vorher aus einem Sektkübel eines von zwölf Losen für die Verlierer ziehen. Auf den Losen stehen Gefallen, die die zwölf ausgeschiedenen Mitspieler dem Brautpaar im nächsten Jahr tun müssen – für jedes Monat gibt es eine spezielle Tätigkeit, wie zum Beispiel Schneeräumen im Januar oder ein Planschbecken aufbauen im August.

Auf diese liebenswerte Weise wird das Brautpaar das ganze Jahr über an seine Hochzeit erinnert.

 

Inspirationen für die Monatsaufgaben der ausgeschiedenen Mitspieler:

  • Januar: morgendliches Freikratzen des Autos, Schneeräumen
  • Februar: Zahlen der Zeche bei einer Faschingsveranstaltung, Einsatz als Fahrer, damit das Brautpaar Alkohol trinken kann
  • März: Autoreinigung, Frühjahrsputz, Lieferung frischer Brötchen oder Croissants an jedem Samstag
  • April: Streichen des Gartenzaunes, Reifenwechsel an den Fahrzeugen des Brautpaares
  • Mai: Einladung zum selbst vorbereiteten Brunch, Putzen der gesamten Fenster der Wohnung beziehungsweise des Hauses des Brautpaares
  • Juni: Ausrichtung einer Gartenparty, einer Fahrradtour oder eines Picknicks
  • Juli: Organisation eines Ausflugs an den Badesee oder eines Städtetrips
  • August: Pflanzen gießen während des Urlaubs des Brautpaares
  • September: Drei-Gänge-Menü kochen, Apfelkuchen backen
  • Oktober: Mithilfe bei der Gartenarbeit, Spieleabend inklusive Verpflegung ausrichten
  • November: Wellness-Behandlung (zum Beispiel Massage und Gesichtsmaske)
  • Dezember: Hilfe bei den Weihnachtseinkäufen, Backen von Bratäpfeln, Stollen oder Plätzchen

 

Inspirationen für die Gegenstände, die die Mitreisenden nach Jerusalem besorgen müssen:

  • eine unangebrochene Packung Kaugummis
  • einen Autoschlüssel einer bestimmten Marke
  • ein Kondom
  • einen Ehering
  • einen Tampon
  • ein Taschenmesser
  • einen BH
  • einen Schnürsenkel
  • eine Wimperntusche
  • eine Ersatzstrumpfhose
  • einen Führerschein
  • eine Haarklammer

 

Grundsätzlich ist es für die dramatische Steigerung des Spielgeschehens und damit des Spaßfaktors am besten, wenn der Moderator erst relativ leicht zu findende Gegenstände wie einen Fünf-Euro-Schein ausruft, bevor es zunehmend an die schwierigen oder schlüpfrigen Sachen geht.

 

Warum das Spiel so viel Freude macht

Für das Brautpaar und seine Gäste ist es ein Riesenspaß mitanzusehen, wie die nach Jerusalem Reisenden durch die Hochzeitsgesellschaft flitzen, um so schnell wie möglich die notwendigen Gegenstände zu besorgen. Bei manchen Dingen ist natürlich eine Menge Überredungskunst gefordert – zum Beispiel dann, wenn es um einen BH geht.

Für brüllendes Gelächter sorgen immer die Szenarien, wenn einer der Mitspieler unkonventionelle Mittel für die Beschaffung der Gegenstände anwendet – zum Beispiel, wenn die Bedienung des Restaurants nach einem Tampon gefragt wird oder wenn man den Pfarrer, der direkt vor der Tür geparkt hat, bittet, nach draußen zu laufen und seinen Führerschein zu holen.

Lustig geht es auch oft zu, wenn die ausgeschiedenen Teilnehmer dem gespannten Brautpaar vorlesen, was und in welchem Monat ihre Aufgabe sein wird. Besonders komisch wird es dann, wenn sich durch das zufällige Los Kombinationen ergeben, bei denen ein Durcheinander schon vorprogrammiert ist – zum Beispiel dann, wenn jemand, der noch zu Hause bei den Eltern wohnt, eine Menü mit mehren Gängen kochen muss oder ein Mann Gesichtsmasken anrühren und damit das Brautpaar verwöhnen muss.

 

Mögliche Abwandlung des Hochzeitsspiels

Wer auf die klassische Variante des Hochzeitsspiels mit dem Tanzen um die Stühle zur Musik nicht verzichten möchte, kann damit beginnen. Umso größer ist die Verblüffung bei den Teilnehmern und auch unter den Hochzeitsgästen, wenn nach einer bestimmten Runde plötzlich die Spielregeln geändert werden und die ausgelassene Suche nach den Gegenständen beginnt.
 


 

🧙‍♂️ Hochzeitsspiel: Schlumpfkontrolle

Es sind nicht immer die lang vorbereiteten und bis ins Detail ausgetüftelten Spiele, die einer ausgelassenen Hochzeitsfeier die witzigsten Momente verleihen. Manchmal sind es auch die ganz einfachen Spielchen, die wir in dieser oder abgewandelter Form schon aus dem Kindergarten kennen.

Einer dieser Klassiker trägt den liebenswerten Namen „Schlumpfkontrolle!

Bei diesem witzigen Hochzeitsspiel führt ein mysteriöser Schlumpf (oder auch ein anderer Gegenstand) ein unvorhersehbares Eigenleben. Wehe dem, bei dem der Schlumpf entdeckt wird! Für denjenigen hat sich die Braut eine drakonische Strafe ausgedacht. – Ein Spiel mit Kultstatus, das sich, wenn es gut inszeniert ist, wie ein Running Gag durch einen überaus vergnüglichen Abend ziehen kann.

 

Was Sie für die Vorbereitung dieses Spiels benötigen:

Der Schlumpf als Hauptfigur des Spiels muss ein kleiner Gegenstand sein, der sich entweder leicht an der Kleidung befestigen lässt oder den man unkompliziert in der Jacken- oder Handtasche eines anderen Hochzeitsgastes verschwinden lassen kann.

 

Mögliche Varianten sind:

  • ein echter Schlumpf – gerne auch Schlumpfine, da das Spiel maßgeblich von der Braut gesteuert wird
  • Alternative 1: ein kleiner Patch aus Stoff mit einem liebenswerten Schlumpfmotiv auf der Vorderseite und Klett auf der Rückseite, die somit leicht an der Kleidung der Festgäste haften bleiben kann
  • Alternative 2: eine in Anlehnung an die Schlümpfe blaue Wäscheklammer

 

Der Spielablauf

 

Der Einstieg:

Noch bevor das Spiel unter den Hochzeitsgästen publik gemacht wird, steckt die Braut den Schlumpf schon dem ersten „Opfer“ in die Tasche oder klettet ihn an dessen Kleidung an. Für die Braut ist das relativ einfach, da zu diesem Zeitpunkt ja noch niemand in der Hochzeitsgesellschaft eine Ahnung davon hat, dass auf dem Fest bald ein kleiner Schlumpf sein Unwesen treiben wird.

Zudem hat die Braut durch eine Vielzahl von Umarmungen durch Gratulanten oder beim Tanzen jede Menge Körperkontakt mit den potenziellen Kandidaten, denen sie den Schlumpf weitergeben möchte.

 

Ankündigung durch die Braut:

Ist der Schlumpf erfolgreich versteckt, schnappt sich die Braut das Mikrofon der Tanzband oder betätigt eine kleine Glocke, was ab sofort immer das Zeichen für eine „Schlumpfkontrolle“ sein wird. Sie erklärt den anfangs verblüfften Hochzeitsgästen, dass es auf ihrer Hochzeit unter Strafe steht, einen Schlumpf zu verstecken.

Das erste Strafmaß sind zehn Liegestütze vor versammelter Hochzeitsgesellschaft, erklärt die Braut, bevor sie jeden Hochzeitsgast auffordert, die Personen in ihrer Nähe nach einem Schlumpf zu durchsuchen.

 

Fortdauer des Spiels:

Das erste „Schlumpfopfer“ muss nun die zehn Liegestütze machen und darf den Schlumpf behalten, um ihn in einem günstigen Moment dem nächsten Gast unterzuschieben. Bemerkt es dieser im Laufe der Zeit, darf er den Schlumpf natürlich wieder heimlich weitergeben.

Ganz nach Lust und Laune ruft die Braut während des Abends immer wieder die Schlumpfkontrolle aus und setzt, noch bevor die Hochzeitsgäste sich gegenseitig untersuchen müssen, ein neues Strafmaß fest.

 

Warum das Spiel so viel Freude macht

Zum einen ist es natürlich ein diebisches Vergnügen für den aktuellen Schlumpfbesitzer, das kleine blaue Männchen unbemerkt einem anderen Gast unterzujubeln. Gleichzeitig entsteht unter den Festgästen im Laufe des Abends eine Art von „humorvollem Misstrauen“, da hinter jeder Umarmung und bei jeder Tanzhaltung eine versuchte Schlumpfübergabe vermutet wird.

Lustig ist es natürlich auch, wenn man den Schlumpf an der Kleidung eines anderen Gastes entdeckt. Spannung entsteht, wenn die Braut zur Schlumpfkontrolle aufruft. Hier ist es zum einen witzig, in den Taschen oder an der Kleidung von anderen Menschen herumfummeln zu müssen, zum anderen kann sich ja niemand sicher sein, ob man nicht selbst irgendwo den kleinen Schlumpf an sich trägt.

Schadenfreude kommt zudem natürlich auf, wenn das neue Opfer von der Braut bestraft wird – etwa mit dem Singen eines Karaoke-Songs, einer Lokalrunde Schnaps oder einer halben Stunde Geschirrspülen in der Restaurant-Küche. Brüllendes Gelächter gibt es selbstverständlich, wenn es ein Hochzeitsgast tatsächlich geschafft haben sollte, den Schlumpf der Braut oder dem Bräutigam zu geben.

 

Inspirationen für die „Bestrafung“ durch die Braut

Am besten ist es, wenn die Braut sich schon vorher einen kleinen Strafenkatalog zurechtgelegt hat. Für Grinsen im Publikum sorgt aber auch die Variante, den aktuellen Besitzer des Schlumpfes aus zwei oder drei Strafen das für ihn kleinere Übel wählen zu lassen.

Ab und zu darf die Braut dem wegen Schlumpfbesitzes „Angeklagten“ aber auch die Möglichkeit geben, sich durch das Spendieren eines Sekts freizukaufen.

 

Mögliche Strafen sind:

  • das Ausgeben von Lokalrunden
  • das Einspringen als Küchenhilfe oder Servicekraft, während der tatsächliche Mitarbeiter des Lokals den Platz an der Hochzeitstafel übernehmen darf
  • eine Massage für die Braut oder den Bräutigam
  • eine Fußmassage für die Brautmutter
  • das Erstellen eines Gedichts auf das Hochzeitspaar
  • das Vortragen des Schlumpfliedes
  • sportliche Übungen wie Liegestütze oder Sit-ups
  • ein Tänzchen mit Taucherflossen
  • das Tragen eines Sträflingskostüms (was die Weitergabe des Schlumpfes natürlich ungemein erschwert)
  • das Einsammeln von Spenden für das zukünftige Glück des Brautpaares

 

Mögliche Abwandlungen des Hochzeitsspiels

Natürlich kann auch der Bräutigam, der Brautvater oder einer der Trauzeugen die Schlumpfkontrolle ausrufen.

Um das heimliche Zustecken des Schlumpfes schwieriger zu gestalten, kann man ebenfalls eine Strafe darauf aussetzen, wenn sich dabei jemand erwischen lässt.

Eine nette Variante der „Schlumpfkontrolle“ ist die „Wäscheklammertombola“. Hier werden beim Eintreffen der Gäste Wäscheklammern verteilt – eine Klammer pro Person –, die eine Zahl tragen. Auch hier wird versucht, die Klammern im Laufe des Abends anderen Gästen unbemerkt anzustecken. Bei der eigentlichen Tombola hat verliest die Braut eine vorbereitete Liste, die für jede Nummer eine bestimmte Strafe vorsieht. Oft handelt es sich dabei um Bestrafungen, die dem Brautpaar nutzen, wie zum Beispiel Rasenmähen oder Autowaschen. Wer nicht aufgepasst hat und gleich mehrere Klammern an seiner Kleidung trägt, wird natürlich auch doppelt oder dreifach bestraft.
 


 

🙊 Hochzeitsspiel: Sprechverbot

Mit Wörtern sind wir Menschen ja sehr ausdrucksstark. Fehlen uns die Worte – zum Beispiel weil uns das eine Spielregel vorschreibt – sieht das schon ganz anders aus. Im folgenden Spiel ist die Kreativität des Brautpaares ohne Worte gefragt.

Es geht darum, bestimmte Begriffe entweder pantomimisch darzustellen oder auf eine ganz besonders humorvolle Art und Weise auf Papier zu bringen. Ein unterhaltsames Vergnügen nicht nur für Braut und Bräutigam, sondern auch für die Schar der Hochzeitsgäste, die sich an diesem ebenso witzigen wie kreativen Spiel alle beteiligen können.

 

Was Sie für die Vorbereitung dieses Spiels benötigen:

Zentraler Inhalt dieses Hochzeitsspieles sind die Begriffe, die es darzustellen beziehungsweise zu erraten gilt. Sie benötigen deshalb kleine Karteikarten – besonders schön sind natürlich rote Pappherzen –, auf die die einzelnen Begriffe geschrieben sind.

 

Eine kleine Sammlung von Begriffen zu Ihrer Inspiration:

  • Hochzeitskutsche, Hochzeitsauto
  • Flitterwochen
  • Pfarrer, Altar, Ringtausch
  • Hochzeitsnacht, Zungenkuss
  • Kondom, Antibabypille
  • Büstenhalter, Boxershorts
  • Frühstücksei, Kaffeemaschine, Nutella, Marmelade
  • Alkohol, Kater (der Zustand, nicht das Tier!), Kopfschmerzen
  • Strumpfband, Brautkleid, Hochzeitswalzer
  • Windeleimer, Schnuller, Fruchtblase
  • Kaffeekränzchen, Männerabend
  • Standesamt, Kirche
  • Hochzeitstorte

 

Zusätzlich zu den Kärtchen / Herzen mit den Begriffen benötigen Sie noch:

  • eine möglichst erhöhte, für alle Hochzeitsgäste gut einsehbare Spielfläche
  • eine Tafel
  • eine Flipchart
  • Kreide
  • Filzschreiber
  • ein Tuch oder einen schmalen Streifen Baumwollstoff
  • Moderator
  • Kamera zum Aufzeichnen des Spiels

 

Der Spielablauf

 

Der Einstieg:

Der Moderator erklärt zu Beginn, dass mit dem Spiel zwei Dinge untersucht werden sollen: Zum einen geht es darum, die Kreativität und Zusammenarbeit des Brautpaares unter die Lupe zu nehmen. Zum anderen treten in einer Art „Geschlechterkampf“ die Männer und Frauen unter den Gästen gegeneinander an:

Je nachdem, ob ein vom Brautpaar dargestellter Begriff von einem Mann oder einer Frau im Publikum erraten wird, bekommt das jeweilige Geschlecht einen Punkt, was vom Spielmoderator auf der Tafel per Kreidestrich festgehalten wird.

Verlieren die Herren der Schöpfung, müssen sie pro Nase fünf Euro in die Flitterwochenkasse des Brautpaares bezahlen, im anderen Fall natürlich die Damen.

 

Runde 1:

In der ersten Runde geht es um das pantomimische Talent des Brautpaares. Der Moderator zeigt den beiden den Begriff auf den Kärtchen, den sie nur mit Mimik und Gestik, aber in jedem Fall ohne Worte darstellen müssen.

In der ersten Runde geht es dabei eher um einfache Begriffe zum Aufwärmen. Wer von den Hochzeitsgästen den Begriff zu wissen glaubt, ruft ihn einfach dazwischen. Bei fast gleichzeitigen Antworten eines Mannes und einer Frau entscheidet der Moderator oder gibt bei unklaren Fällen beiden Geschlechtern einen Punkt.

 

Runde 2:

In der zweiten Runde steigen die Anforderungen sowohl für das Brautpaar als auch für die Gäste: Nun werden nämlich Doppelbegriffe pantomimisch dargestellt beziehungsweise geraten.

Ein Beispiel:
Auf dem Kärtchen des Moderators steht „Tanzbär. ER: Tanz + SIE: Bär“. Damit haben Braut und Bräutigam verschiedene schauspielerische Aufgaben. Das Publikum muss also gleich zwei Begriffe erraten und diese dann zum gesuchten Wort zusammensetzen.

 

Runde 3:

Nun wird gemalt! Natürlich wäre es viel zu einfach, wenn das Brautpaar einfach mit den Filzschreibern auf die Flipchart malt. Deshalb erschwert der Moderator die künstlerische Betätigung, indem er die Handgelenke (bei zwei Rechtshändern jeweils rechts) der beiden Verliebten mit dem Tuch oder Stoffstreifen zusammenbindet:

Nun müssen Braut und Bräutigam quasi „mit zusammengewachsener Hand“ malen und können zeigen, wie gut sie kooperieren. Sprechen dürfen sie jedoch auch bei dieser Aufgabe nicht!

 

Warum das Spiel so viel Freude macht:

Pantomimische Darstellungen von Schauspiel-Laien führen durch ihre Situationskomik eigentlich immer dazu, dass das Publikum in Gelächter ausbricht. In Runde drei, dem gemeinsamen Malen, kommen noch skurrile Zeichnungen heraus, wenn der Bräutigam und die Braut den Stift gerne in eine jeweils andere Richtung bewegen möchten.

Großen Spaß macht den Hochzeitsgästen das aktive Mitraten – zumal es ja darum geht, mehr Punkte als das andere Geschlecht zu ergattern. Die „Androhung“ einer Bestrafung für das unterlegene Geschlecht macht die Sache natürlich umso spannender. Durch den Zeitdruck – der Punkt geht ja an die erste richtige Antwort – kommt es häufig vor, dass zur Belustigung der gesamten Hochzeitsgesellschaft ganz spontan auch höchste bizarre Lösungsvorschläge nach vorne gerufen werden, die dann natürlich auch das Brautpaar aus der Fassung bringen.

 

Inspirationen für die „Bestrafung“ des unterlegenen Geschlechts:

Um die Kasse der Brautleute aufzubessern, kann als Strafe die Zahlung von fünf Euro in Flitterwochen-Kasse ausgerufen werden. Doch auch im Hinblick auf andere Bestrafungen sind der Fantasie der Organisatoren des Hochzeitsspieles kaum Grenzen gesetzt.

 

Klassische Strafen sind zum Beispiel:

  • das Ausgeben eines Glas Champagners an das andere Geschlecht
  • eine Nackenmassage, die so lange dauern muss, bis die Hochzeitskapelle mit dem Spielen aufhört
  • das sofortige Ausstellen einer Einladung zum Brunchen oder einem Kinobesuch auf einem Bierdeckel

 

Mögliche Abwandlungen des Hochzeitsspiels:

Bei „Sprechverbot!“ ist es natürlich auch möglich, die Rollen zu tauschen. In Runde 1 und 2 müssen sich Braut und Bräutigam kurz umdrehen, damit der Moderator den Gästen die Begriffe zeigen kann. Bei dieser Variante braucht es anstelle kleiner Kärtchen natürlich große Tafeln.

Wichtig:
Hat einer der Hochzeitsgäste den Begriff nicht erkennen können, schreiben ihn seine Nachbarn am besten auf einen Bierdeckel auf, damit ihn das Paar nicht hört. Für das Brautpaar ist es sehr lustig anzusehen, wenn eine ganze Hochzeitsgesellschaft mit Verrenkungen und Gesten versucht, auf den richtigen Begriff aufmerksam zu machen.

 

In Runde 3 – beim Malen – bestimmt das Publikum ein oder zwei Paare, die die Aufgabe übernehmen.

Während bei der klassischen Variante ein Match zwischen Männern und Frauen im Publikum gespielt wird, treten bei diesen Abwandlungen des Hochzeitsspieles Braut und Bräutigam gegeneinander an. Wer verliert, übernimmt zum Beispiel eine Woche lang den Abwasch oder muss seinem Herzblatt einen Kuchen nach Wahl backen.
 


 

💍 Hochzeitsspiel: Wie gut kennst du deinen Partner?

Wer gemeinsam vor den Altar tritt, glaubt natürlich, den Mann oder die Frau fürs Leben mit all seine Stärken und Schwächen, Vorlieben und Wünschen bestens zu kennen. Dass dies natürlich auch mit der rosaroten Brille eines bis über beide Ohren verliebten Brautpaares zusammenhängt, wissen die Außenstehenden meist besser als Braut und Bräutigam selbst.

Aus diesem Grund gehören Spiele, die mit gezielten Fragen das Wissen über den frisch angetrauten Ehepartner abfragen, zu den beliebtesten Events bei jeder Hochzeitsgesellschaft. Lustige Anekdoten, spontane Situationskomik und Lachanfälle bei Brautpaar und Zuschauern sind bei „Wie kennst du deinen Partner?“ garantiert und machen dieses Spiel zu den beliebten Dauerbrennern bei der humorvollen Ausgestaltung von Hochzeitsfeiern.

 

Was Sie für die Vorbereitung dieses Spiels benötigen:

  • eine abgegrenzte Fläche im Saal, am besten eine Bühne, damit alle das Brautpaar gut im Blickfeld haben
  • zwei Stühle
  • eine kleine Abtrennung zwischen den Stühlen, zum Beispiel einen Vorhang oder ein Paravent
  • für Braut und Bräutigam je zwei an Stäben festigte herzförmige Tafeln mit dem Aufdruck „SIE“ beziehungsweise „ER“ (alternativ einem auch aus der Entfernung gut sichtbarem Bild von Braut beziehungsweise Bräutigam)
  • eine Liste vorbereiteter Fragen
  • einen Moderator

 

Der Spielablauf

Das Brautpaar wird – gut sichtbar für das Publikum, aber ohne Blick auf den frischgebackenen Ehepartner – auf den beiden Stühlen platziert. Jeder erhält die beiden Tafeln „SIE“ oder ER“. Der Moderator stellt den beiden nun eine Vielzahl von vorbereiteten Fragen, die sich um die Beziehung des Paares drehen.

Diese Fragen können aus verschiedenen Bereichen wie Kennenlernen, Beziehungsroutine oder auch Sex stammen und werden am besten von engen Vertrauten des Paares zusammengestellt. Freunde können nämlich am besten beurteilen, welche Fragestellungen besonders witzige Reaktionen ergeben und welche Fragen das Paar nicht in eine peinliche Situation bringen können.

 

Warum das Spiel so viel Freude macht

Der Reiz des Spiels für die Zuschauer kommt vor allem durch zwei Reaktionen zustande. Für großes Gelächter im Publikum sorgen natürlich alle Fälle, in denen das Paar unterschiedlicher Meinung ist. Es ist immer lustig zu sehen, wenn sich beide Partner für den besseren Koch oder Autofahrer halten.

Besonders witzig ist es auch, wenn sowohl Braut als auch Bräutigam glauben, dass sie derjenige waren, der den ersten Schritt in ihrer Beziehung gewagt hat. Die zweite Sache, die alleine oft schon genügt, den Zuschauern die Lachtränen in die Augen zu treiben, sind die Reaktionen des Brautpaares auf der Bühne. Wenn zum Beispiel einer der beiden oder auch beide bei der Fragestellung verschmitzt grinsen oder auch unverhältnismäßig lange für das Heben einer der beiden Tafeln brauchen.

Lustig ist es auch, wenn die Braut und Brautpaar, die die Antworten des anderen ja nicht sehen können, immer wieder mit dem Gelächter des Publikums konfrontiert werden und dann nur ahnen können, dass es hier eine witzige Unstimmigkeit oder ein bewusstes Schummeln des Partners gegeben haben muss.

 

Inspirationen für die Frageliste

Besonders spannend wird „Wie gut kennst du deinen Partner“, wenn Sie Fragen aus unterschiedlichen Lebensbereichen wählen. Hier finden Sie einige Bereiche und Anregungen, die Sie dann – passend zum Brautpaar – individuell ausschmücken oder ändern können.

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  • Kennenlernen des Paares: Wer hat wen angesprochen? Wer hat wem den ersten Kuss gegeben? Wer hat zum ersten Mal „ich liebe dich“ gesagt?
  • Haushalt: Wer kocht besser? Wer macht gründlicher sauber? Wer kümmert sich um den Einkauf? Wer ist unordentlicher?
  • Beziehung: Wer ist der Klügere, der nachgibt? Wer hat im letzten Streit nachgegeben? Wer ist schneller beleidigt? Wer kann die schöneren Liebesbriefe schreiben? Wer hat den anderen zuletzt mit einem kleinen Geschenk überrascht? Wer wünscht sich mehr ein Kind? Wer entscheidet häufiger über das Fernsehprogramm? Wer schläft nach dem Sex eher ein?
  • Hochzeit: Wer hat den Heiratsantrag gemacht? Wer hat die Musik für die Hochzeit ausgesucht? Wer hatte bei der Gästeliste das letzte Wort?
  • Hobbys: Wer hat den besseren Musikgeschmack? Wer ist sportlicher? Wer hat mehr Geschmack, wenn es um Mode geht?
  • Eigenheiten: Wer ist bei einem Schnupfen wehleidiger? Wer friert schneller? Wer verträgt mehr Alkohol?

 

Mögliche Abwandlungen des Hochzeitsspiels

Wenn das Brautpaar sehr schlagfertig ist, kann man am Ende der Frageliste auch die Hochzeitsgesellschaft zu Wort kommen lassen. Viele Familienmitglieder oder andere Gäste kennen das Paar aus einem ganz bestimmten Blickwinkel, der ganz gezielte und damit sehr humorvolle Fragen ermöglicht.

Im klassischen Spiel halten die Eheleute ja Täfelchen mit den Aufschriften „SIE“ beziehungsweise „IHN“ hoch. Es ist aber auch möglich, Alternativfragen zu stellen, die mit einer Zahl beantwortet werden können. Beispiel: Euer erstes Kind wird ein Junge, dem ihr eine besondere Gabe verleihen könnt. Für was entscheidet ihr euch? Antwort 1: Profifußballer. Antwort 2: Rockstar.

Eine weitere Möglichkeit ist es, das Paar gegeneinander antreten zu lassen – frei nach dem Motto: Wer weiß mehr über den anderen? Das Publikum stellt nacheinander an den Mann und die Frau eine bestimmte Anzahl von Fragen über den Partner. Das beginnt bei Fragen zu bestimmten Situationen („Was würde dein Partner von einem 1000 Euro-Gewinn in einer Lotterie kaufen?“) über seinen Geschmack (Lieblingsessen, Lieblingsfarbe, Lieblingsauto usw.) bis hin zu körperlichen Merkmalen. Für die größten Lacher bei Hochzeitsspielen haben nämlich nicht selten frisch vermählte Ehepaare gesorgt, die die Augenfarbe des Partners nicht kannten. Wer bei den Antworten über den Partner öfter ins Schwarze getroffen hat, hat gewonnen.

Gerade die letzte Variante – „Mann tritt gegen Frau an“ – mündet fast immer in einer vergnüglichen Diskussion unter den Festgästen, ob Frauen oder Männer die besseren Zuhörer, Liebhaber oder Lebenspartner sind. Dieses Szenario kann man auf leichte Weise noch ein wenig anfachen: Wenn die Braut gewinnt, müssen alle männlichen Hochzeitsgäste der neben ihnen sitzenden Frau einen Sekt ausgegeben und umgekehrt.